Vattenfall und Siemens unterzeichnen Vertrag

Neue Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage in Berlin

Berlin | 04.01.2016

Theo Maas (links), CEO Siemens Gas Turbines Global und Gunther Müller (rechts), Sprecher des Vorstands der Vattenfall Europe Wär
Theo Maas (links), CEO Siemens Gas Turbines Global und Gunther Müller (rechts), Sprecher des Vorstands der Vattenfall Europe Wär

Die Vorbereitungen für den geplanten Neubau einer Kraft-Wärme-Kopplungs- (KWK-) Anlage in Berlin-Marzahn laufen auf Hochtouren: Eines der größten Investitionsvorhaben Vattenfalls in der deutschen Hauptstadt hat einen wichtigen Meilenstein erreicht.

Der Energieanbieter und Siemens haben einen Generalunternehmervertrag über die Errichtung und den Vertrag über Serviceleistungen während des Betriebs für die geplante neue KWK-Anlage geschlossen.

Damit ist ein längeres internationales Bieterverfahren ebgeschlossen, aus dem Siemens als Sieger hervorging. Sieben Unternehmen hatten sich um den Bau der neuen KWK-Anlage beworben. Mit einer Kapazität von rund 230 MWth und 260 MWel soll die hocheffiziente, erdgasgefeuerte Gas- und Dampfturbinen-Anlage ab 2020 in Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig Strom und Fernwärme für Berlin erzeugen.

Vattenfalls Pläne sind Teil der im Herbst 2009 zwischen Vattenfall und dem Berliner Senat unterzeichneten Klimaschutz-Vereinbarung. Darin hat sich Vattenfall dazu verpflichtet, seine CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 im Vergleich zu 1990 zu halbieren.

Die Konkretisierung der technischen Ausgestaltung der geplanten KWK-Anlage bedarf nun noch einer sogenannten Änderungsgenehmigung beim Berliner Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit (LAGetSi). Sie entspricht dem üblichen Prozedere und wird mehrere Monate in Anspruch nehmen. Die Erteilung der Genehmigung ist Voraussetzung für eine finale Investitionsentscheidung Vattenfalls für das Vorhaben im Ostteil Berlins.

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